Die Kehrseite


...dies musste ich auf einem meiner letzten Spaziergänge entdeckt!!

 

Dabei kann man alte Reifen überall abgeben; in Werkstätten, auf Wertstoffhöfen oder einfach zur Runderneuerung im Reifenhandel.

 

Schade, dass man in solchen Fällen den "Besitzer" / Verursacher nicht zur Rechenschaft ziehen kann - traurig solche Ignoranz an der Natur.


back home my conclusion.... .... to places where you once (10 years ago in my case) have been and where it had been nice, you should not go again.

dear icelanders - please stop making the same mistakes like every other country!! you complain that an growth of tourism of up to 40% each year is too much!? of course it is too much!! but you have opend the bottle by yourself, the genie came out and now you're wondering how to deal with it.... but at the same time you built asphalt roads, parking places, visitor center, hotels, cafes and so on everywhere at the beautiful quiet remote points of view. but: not every single waterfall or glacier must be reached by cars, not every point of view needs a visitor center, not every locality needs a hotel/hostel/camping side and most of the time there are even more then just one of them.... i have seen more rental cars each day then normal cars. the rate was about 3/4 - 1/4, how is that possible?? the north, the coastline and the highlands are still calm and lonely. beeing there feels like been surrounded with pur and originally nature :-))) please change the way you've chosen and look fot a better, more natural way for your beautiful country :-)))


"So I suppose it´s fair to say that as our intelligence has increased it has given us not only greater power, but also an understanding of the consequences of using that power. It has given us the ability to control our environment , but also the ability to control ourselves."

(Last Chance To See, by Douglas Adams)

 

... wenn er doch nur Recht behalten hätte!! Eine Stunde spazierengehen in der vermeintlich unberührten Landschaft der Färöer-Inseln und meine Hände haben nicht mehr ausgereicht, um den ganzen Müll wegzutragen: Regenschirm, Styroporverpackung, Perlonschnur, Tüten und Folien. Dabei musste ich riesige Hartplastikteile, Getränkekanister und vieles mehr liegen lassen, weil es einfach schon so fest im Boden versunken war, dass ich es gar nicht herausziehen konnte.

 

Viele Wanderer gingen vor mir diesen Weg und müssen denselben Müll gesehen haben wie ich. Andere kamen mir auf diesem Weg entgegen und haben teils skeptisch, teils anerkennend geschaut. Nur einer grüßte mich und sagte "Good Job", doch selbst ging er mit leeren Händen an so vielen Hinterlassenschaften seiner Artgenossen achtlos vorbei.

 

Dabei ist es gar nicht schwer eine leere Tüte mit sich zu nehmen und sich einfach mal zu bücken, wenn ein Taschentuch, eine Folie oder was auch immer herumliegt. Jeden von uns stört es, aber die wenigsten tun etwas. Ich will mich da nicht ausnehmen, auch ich war lange Zeit zu faul. Und ich kann auch verstehen, wenn man in einer Stadt oder gar Großstadt nicht dem Müll anderer hinterher räumen will. Aber wenn ich sehe, dass mitten im Wald neben einer Bank ein Müllkorb hängt und um diesen herum liegt alles voller Verpackungsfolien, dann fühle ich mich doch viel besser - während ich auf dieser Bank sitze oder vielleicht einfach nur daran vorüber gehe -, wenn dieser Müll in dem dafür vorgesehen Behälter gut aufgehoben liegt und nicht durch die Gegend geweht wird.

 

Wie lange dauert es, bis unsere Hinterlassenschaften verrottet sind und der Umwelt, den Tieren und Pflanzen und letztendlich auch uns, die wir ja auch ein Teil dieses Ökosystems sind, nicht mehr schaden?